St. Christophorus-Kirche

Marienkapelle in St.Christophorus

Im Anschluß an den Neubau des Kichenschiffs und des Kirchturms im Jahr 1957 wurde im einem weiteren Bauabschnitt die Marienkapelle an die Nordseite des Langhauses angebaut.


Das Bild links zeigt den Blick von innen unter die Decker der Kapelle. Das Tageslicht wird durch die rundum angeordneten Fenster blau gefärbt.







Die Kreuzigungsgruppe an der Nord-West-Seite der Marienkapelle zeigt Christus, Maria und Johannes.
Die Gruppe steht auf einer aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts stammenden Konsole, die auf der Unterseite mit Voluten abschließt, während sie oben drei Podeste hat, deren mittleres erhöht ist.
Auf den seitlichen Podesten stehen Maria und Johannes, in der Mitte erhebt sich weit über die Assistenzfiguren hinaus das Kreuz.
Das Kruzifixus entstammt dem 3. Viertel des 15. Jahrhunderts.

Christus ist mit offenen Augen als Leidender dargestellt. Während die Arme weit in die Horizontale gestreckt sind, sind die Beine angewinkelt und stützen den Oberkörper, so dass der Körper nicht hängt, sondern steht. Das stramm um den Leib gezogene Lendentuch ist rechts und links geknotet, rechts hängt ein Tuchzipfel herab. Die Muskulatur ist schematisch aber "expressiv" dargestellt.

Während Maria in sich gekehrt betet, hat sich Johannes zum Kreuz gewendet.








  
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