St. Christophorus-Kirche

Orgel + Organisten

 „Laßt in Eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen vor dem Herrn!“ (Eph 5,19)

Diese Worte schrieb der Apostel Paulus an die Gemeinde von Ephesus.  Um Gott mit Musik und Gesang zu loben, erklingt die Orgel als „Königin der Instrumente“ und begleitet festlich die Liturgie der Kirche.
Unsere Orgel steht gegenüber dem Hochaltar und wird so ihrer liturgischen Funktion gerecht, die singende Gemeinde zu führen und begleiten. Sie erfüllt in Gottesdienst und Konzert unseren Kirchenraum zum Lobe Gottes.

 

 

Kurze Geschichte der Orgel:

Orgel bis 1959
Mechanische Spieltraktur, mechanische Registertratur, Schleiflade, zunächst manuelle Windversorgung – später elektr. Windversorgung nachgerüstet. (Foto rechts)

Orgel 1959 -  1987
Elektrische Spieltraktur, elektrische Registertraktur, Kegellade (ohne Foto)

Orgel ab 1987
Unsere neue Orgel wurde am 24. Mai 1987 geweiht.

Mechanische Spieltraktur, elektrische Registertratur, Schleiflade
23 Register mit 1631 Pfeifen aus überwiegend altem, teils historischem  Bestand

Am 20. September 1983 prüfte Hr. Prof. Dr. Schmitz, Domvikar und Diözesankunstbeauftragter unsere Kemper-Orgel von 1958. Das Ergebnis war recht unerfreulich:
Alle Holzteile sind stark verwurmt – die Kegelladen lassen sich durch Imprägnierung nicht dauerhaft retten. Da der Wurmbefall rapide fortschreitet empfiehlt er baldmöglichst die Wiederherstellung der Orgel.
Am 10. November 1983 bot die Fa. Siegfried Sauer aus Höxter-Ottbergen eine 2-manualige Orgel mit Haupt- und Oberwerk , sowie Pedal – unsere heutige Orgel, an.

Heutige Orgel

Blick in das Hauptwerk (Bild links)

Blick in das Oberwerk (Bild unten)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Nummerierung ist identisch mit der Kennzeichnung im Spieltisch. Dazu kommen:
10: Manualkoppel (Oberwerk auf Hauptwerk)
20: Tremulant
26: Pedalkoppel (Hauptwerk auf Pedal)
27. Pedalkoppel (Oberwerk auf Pedal)
Spielhilfen:
Handregister, 2 freie Kombinationen, 1 freie Pedalkombination
Tutti, Einzelabsteller, 4 Pistons für die Kombinationen
Tonumfang: Manual C-g‘‘‘ = 56 Töne, Pedal C-f‘ = 30 Töne

Disposition unserer heutigen Orgel: 

Hauptwerk:
1. Bordun 16‘ Holz, Zinn; alt

2. Prinzipal 8‘ Zinn im Prospekt neu
3. Hohlflöte 8‘ Holz, Zinn; alt
4. Oktave 4‘ Zink durch Zinn ersetzt
5. Fernflöte 4‘ Zinn; Baßpfeifen neu
6. Nasat 2 2/3‘ Zinn; alt
7. Oktave 2‘ Zinn; alt
8. Mixtur 1 1/3‘Zinn alt; um 2 Chöre ergänzt, 5-6 fach
9. Trompete 8‘ Zinn; komplett neu
Oberwerk:
11. Gedackt 8‘ C-H Holz, Rest Zinn; alt
12. Salicional 8‘ Zinn; Diskant neu  
13. Rohrflöte 4‘ Zinn; alt

14. Prästant 4‘ Zinn; alt, im Prospekt neu
15. Prinzipal 2‘ Zinn; alt
16. Quinte 1 1/3‘ Zinn; alt

17. Sesquialtera 2 2/3‘ u. 1 3/5‘ Zinn; alt
18. Scharff 1‘, 4-fach Zinn alt, um 1 Chor ergänzt
19. Vox humana 8‘ Zinn; komplett neu
Pedal:

21. Subbaß 16‘ Holz; alt
22. Oktave 8‘ Holz; alt
23. Gedacktpommer 8‘ Zinn; komplett neu
24. Choralbaß 4‘ Zink, Zinn; alt
25. Posaune 16‘ Holz; komplett neu


Bilder rechts:
- Rückseite Spieltisch mit Traktur für
Oberwerk (45 Grad) und Hauptwerk
- Pedalposaune 16‘ historisch

 

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Für die musikalische Gestaltung der Gottesdienst in unserer Christophoruskirche sorgen:

Heinz-Helmut Schulte, Kirchenmusiker des Pastoralverbundes
Jürgen Baronowsky,
Daniel Platte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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