St. Christophorus-Kirche

Weihnachtskrippe in St.Christphorus

Die Figuren der Hirschberger Weihnachtskrippe wurden zu Weihnachten 1962
- kurz nach dem Neubau der Pfarrkirche -  zum ersten Mal aufgestellt.

Die "Frau mit dem Kind", der "Junge mit dem Hund", die Hirten mit Ihren Schafen, Ochs und Esel, das "springende Zicklein" und natürlich die "Heilige Familie" wurden von dem Wiedenbrücker Bildhauer Bernhard Hartmann (Lintel) aus Lindenholz geschnitzt und sollten und sollen vor allem an die westfälische Heimat erinnern.

So schrieb der Künstler damals:  "Alle Bewegungen sind ruhig und besonnen und der Mentalität der westfälischen Menschen abgelauscht."

 

Auch der Stall gleicht einem heimischen Bauernhaus, sein roter Anstrich ist als Kontrast zum dunklen Grün der Tannen gedacht. Ansonsten ist die Dekoration, besonders in Hinblick auf Pflanzen und Blumen, eher spärlich: Nur weniger rot blühende Weihnachtssterne setzen farbliche Akzente - schließlich soll der Blick des Betrachters eher am Ereignis selbst haften bleiben.

Am 6. Januar, wenn die drei Heiligen Könige hinzugestellt werden, ist die Krippe komplett.

Jahrelang wurde das Enseble vor dem Hubertusaltar, rechts vom Chorraum aufgebaut. Nachdem dieser jedoch komplett restauriert worden war, blockte das Denkmalamt in Münster ab: Zum Schutz des Altars musste die Krippe weichen und wurde von 2002 bis 2015 in der Taufkapelle unter der Orgelbühne aufgebaut.
Hierzu wurden spezielle Holzpodeste aufgestellt, die von Reiner Schulte und Josef Fischer nicht nur selbst gebaut, sondern auch lange Jahre selbst aufgestellt wurden.
In diesen jahren hatten die Pfarrer in Hirschberg beim celebrieren der Messen wärend der Weihnachtszeit einen wunderschönen Blick vom Chorraum auf die beleuchtete Krippe.

Nach dem Abschluß der Kirchenrenovierung im Jahr 2017 hat die Krippe ihren neuen Platz vor dem Chorraum, links der neuen Altarinsel, gefunden.