Aktuelles

"Frieden! Im Libanon und weltweit"

Sternsinger sind Friedensbringer

 
„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ heißt das Leitwort der 62. Aktion Dreikönigssingen, bei der in allen 27 deutschen Bistümern wieder die Sternsinger von Tür zu Tür ziehen werden. Beispielland der Aktion rund um den Jahreswechsel ist der Libanon, inhaltlich dreht sich alles um das Thema Frieden. 

Auch in unserem Pastoralen Raum wird diese Aktion in allen Gemeinden von zahlreichen Mädchen und Jungen in unterstützt, die den Segen in die Häuser bringen und so zum Segen für andere werden:



Warstein, St. Pankratius

Foto: Josef Pieper


In der St.-Pankratius-Gemeinde in Warstein sandten Pastor Josef Heers und Diakon Ludger Althaus die Mädchen und Jungen aus, den Segen in die Häuser zu bringen.




Niederbergheim

Foto: Gnter Lenze

Vor dem Hintergrund, dass sich immer weniger Kinder finden, die bereit sind, sich an der Sternsingeraktion zu beteiligen, haben die Sternsinger in Nieder- und Oberbergheim schon vor einigen Jahren beschlossen, die Aktion an zwei Tagen durchzuführen. Man wollte unbedingt sicherstellen, möglichst alle Straßen und Häuser zu besuchen.

So trafen sich am Samstag, 04.01.2020 um 10.30 Uhr zwölf Mädchen und Jungen in der Kapelle, um nach dem Segen von Pastor van Lieshout die diesjährige Aktion zu starten.

Aufgeteilt in drei Gruppen besuchten sie Oberbergheim, den Ölmannsberg sowie den Alten Landweg. Etwas mehr als drei Stunden waren sie unterwegs. Auch kalter Wind und Regenschauer zwischendurch konnten ihrer Motivation und der guten Laune innerhalb der Gruppen nichts anhaben.

Am Sonntag, 05.01.2020 wurde die Aktion ab 10.30 Uhr von der Kapelle aus fortgesetzt. Wieder in drei Gruppen aufgeteilt wurden die Häuser in Niederbergheim besucht. Dabei wurde in mehr als drei Stunden das gesamte Gebiet von der Möhne bis zum Campingplatz Wiggeshoff abgedeckt. Auch hier war die Stimmung innerhalb der Gruppen wieder ausgezeichnet, zumal die äußeren Bedingungen erheblich besser waren, als am Vortag (kein Regen, kein Wind).

So waren insgesamt 13 Sternsinger in der Summe fast sieben Stunden für die Sache unterwegs. Eine sehr respektable Leistung.

Ein Dankeschön an die Eltern, die mich bei der Betreuung der Gruppen unterstützten. Ein herzliches Dankeschön an alle Sternsinger, besonders an die drei Firmlinge, die die Gruppen an beiden Tagen nicht nur begleiteten, sondern sich im Gewand auch aktiv beteiligten.

Günter Lenze






Allagen

Foto: Monika Loerchner

Am 05.01.2020 wurden 25 Sternsinger unterstüzt von 7 Firmbewerbern und 5 Eltern die als Betreuer fungierten ausgesant, um den Allagener Bewohner den Segen zu bringen. Dadurch den großen Ort nicht alle Häuser fussgängig erreicht werden konnten, fuhr eine Abordnung der Sternsinger noch einzelne Haushalte an, die den Besuch der Sternsinger schriftlich durch ausliegende Listen erwünscht hatten. Das Orgateam berüßte ab 14 Uhr 30 die zurückkehrenden Gruppen im Pfarrheim mit einer warmen Mahlzeit und bedankten sich bei allen mitwirkenden Teilnehmern für ihren freiwilligen Einsatz.

Sabrina Wirth






Hirschberg





In Hirschberg hatten die 32 Sternstinger am Samstag eine zusätzliche und besondere Aufgabe: Neben den Hirschberger Häusern wurde auch der Neujahrsempfang der Stadt Warstein in der Schützenhalle besucht.




Waldhausen

Foto: Andreas Schulz



Die Sternsinger in Waldhausen zogen am Sonntag gemeinsam in die Kirche ein.
Zum Abschluss des Gottesdienstes erteilte Pastor i.R. Sauerwald den 12 Jungen und Mädchen seinen Segen und sandte sie aus, den Segen "Christus mansionem benedikat" (Christus segne dieses Haus) in alle Häuser zu bringen.Drei Gruppen von Sternsingern machten sich anschließend auf den Weg durch Waldhausen, Taubeneiche und Echelnpöten.

Andreas Schulz





Suttrop

Foto: Petra Amodeo


In der Suttroper Gemeinde fand der Aussendungsgottesdienst am Sonntagmorgen statt. 30 Mädchen und Jungen waren hier als Sternsinger unterwegs und brachten den Segen in die Häuser.





Belecke

Foto: Michael Sprenger


Segen bringen, Segen sein. Frieden im Libanon und weltweit“ ist das Moto der diesjährigen Sternsingeraktion und auch die St. Pankratius-Gemeinde Belecke beteiligten sich mit 16 Gruppen. Sie zogen von Haus zu Haus, um die Geburt Jesu zu verkünden. Und als Zeichen des Segens schreiben sie an die Haustür „20*C+M+B+20“ Christus Mansionem Benedicat und bedeutet Christus segne dieses Haus.

Nach dem Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 gelang in dem kleinen Land ein weitgehend demokratisches und friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen. Doch das Land steht wieder vor großen Herausforderungen, denn nach Ausbruch des Krieges im Nachbarland Syrien hat der Libanon 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen, ein Viertel der Gesamtbevölkerung. Die Projektpartner der Sternsinger, Jesuiten-Flüchtlingsdienst und Caritas arbeiten mit einheimischen Organisationen zusammen. Ziel ist es Frieden und Verständigung zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft zu fördern und da kommt die Unterstützung der Sternsinger wie gerufen.
Für Belecke sind diese 16 Sternsingergruppen zu wenig und so mussten einige Eltern mitarbeiten und die Kinder mit ihrem Auto zu den entlegenen Häuser bringen. Dort sangen sie dann das Sternsingerlied, leider war nur noch eine Gruppe bereit, der Tradition zu folgen und sangen es in plattdeutscher Sprache.

Michael Sprenger




Warstein, Petrus

Foto: Silvia Pieper


45 Mädchen und Jungen waren in der Petrus-Gemeinde in Warstein als Sternsinger unterwegs und brachten am Samstag den Segen in die Häuser.





Mülheim-Sichtigvor


Foto: Franz-Josef Grundhoff


Überaus zufrieden zeigte sich das siebenköpfige Vorbereitungsteam in Mülheim-Sichtigvor über die stattliche Beteiligung von 35 Mädchen und Jungen an der diesjährigen Sternsinger-Aktion, unter ihnen auch Messdienerinnen und Meßdiener sowie einige Firmlinge im Rahmen ihres sozialen Projektes zur Firmvorbereitung.

Mit einer Wort-Gottes-Feier in St. Margaretha wurde das Sternsingen eingeläutet, danach zogen die Kinder unter dem Motto "Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit" mit viel Freude durch die Straßen der beiden Möhne-Dörfer. Eine der ersten Stationen war das Pfarrhaus mit dem Auftritt der Sternsingerinnen vor Pfarrer Josef Sauerwald.

Am kommenden Samstag, 11. Januar 2020, wird das Sternsingen traditionell durch drei Erwachsenen-Gruppen in Mülheim-Sichtigvor vollendet.

Franz-Josef Grundhoff


Foto: Franz-Josef Grundhoff