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„Hier berühren sich Himmel und Erde“

Foto: Warsteiner Anzeiger / Reinold Großelohmann


"Hier berühren sich Himmel und Erde“ – Im Rahmen der diesjährigen Warsteiner Internationalen Montgolfiade fand erstmals ein gemeinsamer Gottesdienst der Kirchengemeinden im Pastoralen Raum Warstein statt.

Der Einladung zu dieser Premiere waren weitaus mehr Gottesdienstbesucher gefolgt, als das Vorbereitungsteam um Gemeindereferentin Bernadette Kauf erwartet hatte. Und so reichten die Sitzbänke für den großen Andrang der ca. 700 Gottesdienstbesucher erfreulicherweise nicht aus.

Auch mit dem Thema des Gottesdienstes wurde ein Treffer gelandet: "Es war naheliegend, den heutigen außergewöhnlichen Gottesdienst unter dieses Thema zu stellen: „Hier berühren sich Himmel und Erde.“ Denn genau hier tun sie es ja tatsächlich, ganz real. Mit den vielen bunten Ballonen wird die Distanz zwischen Himmel und Erde ganz leicht überwunden," so Pastor Markus Gudermann.

Der Gottesdienst war von den Katholischen Kindertagesstätten und Pfarrgemeinderäten vorbereitet worden und wurde inhaltlich mitgestaltet. Und so entstand mit den Fürbitten das Symbol, das das Thema anschaulich werden lässt: Der Regenbogen.
Musikalisch begleitete die Band der JungenKirche Belecke, die mit stimmungsvollen Liedern den Gottesdienst bereicherten und das "Mottolied" zum Ohrwurm werden ließ.

"Der Himmel ist das Bild für die Nähe und Gegenwart Gottes. Wenn wir fragen, wo ist Gott?, dann sagen wir ganz schnell im Himmel. Gleichzeitig wissen wir aber, dass der Himmel, den wir sehen, meist nur Wolken und Luft ist. Selbst über dem Himmel ist unendliche Ferne", so Pastor Markus Gudermann dann in seiner Predigt.
"Aber mit dem Wort Himmel verbinden wir mehr. Und wer schon mal mit einem Heißluftballon gefahren ist, hat etwas erahnen können, was Himmel bedeutet, der hat erlebt, dass es möglich ist, schon als lebender Mensch himmlische Erfahrungen zu machen.
Hat das nicht sogar etwas mit unserem Glauben zu tun? In der christlichen Symbolsprache sind Feuer und Wind Bilder für den Heiligen Geist, für den guten Geist Gottes. Wer sich dem anvertrauen kann, der ist buchstäblich getragen von der Liebe Gottes, für den sieht die Welt nicht mehr so bedrohlich oder unüberschaubar aus, der hat die Erfahrung gemacht, dass ich mich der Liebe Gottes anvertrauen kann, weil sie trägt.
Als Christen leben wir aus diesem guten Geist und wir haben sogar die Kraft, diesen Geist lebendig zu halten. Jesus hat uns immer wieder ganz konkret gezeigt, wie wir in seiner Nachfolge aus diesem Geist leben können und ihn in der Welt lebendig halten, so dass es immer wieder Momente gibt, in denen sich für die Menschen Himmel und Erde berühren."

Und so ein Moment war sicherlich dieser Gottesdienst am Sonntagmorgen auf dem Startplatz A des Geländes der WARSTEINER-Internationalen Montgolfiade.


Foto: Soester Anzeiger / Reinold Großelohmann

Foto: WARSTEINER Brauerei 




aw