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"Herbergssuche“ findet Platz in der Pfarrkirche.

Pfarrgemeinde freut sich über kunstvolles Geschenk.

Mit großer Freude hat die Kirchengemeinde St.Pankratius am vergangenen Sonntag das Marienbildnis „Herbergssuche“ vom Warsteiner Künstler Hans Sommer (1909 - 2000) in der Pfarrkirche eingeweiht. Nachdem das Standbild lange Jahre als Leihgabe im Rathaus der Stadt untergebracht war, hat es nun seinen passenden und endgültigen Standort unter der Orgelbühne gefunden. Im Turmeingang der Kirche lädt es alle Besucher ein, in unserem Gotteshaus Heimat und Herberge zu finden und erinnert gleichzeitig an die weltweite Not der Flüchtenden und Vertriebenen, die auf fremde „Herbergen“ angewiesen sind. Hans Sommer (1909 - 2000): Herbergssuche, ca. 1970(c) Klaus Schrewe

Wie Helmut Sommer - der als Sohn des Künstlers auch der Schenkende ist – der Gemeinde verriet, stammt das Kunstwerk ungefähr aus dem Jahr 1970. Aus einem einzigen Eschenstamm gearbeitet strahlt es etwas von der Kunstfertigkeit Hans Sommers aus, der in Warstein über 60 Jahre wirkte und zahlreiche Werke erschuf, so auch die Mariendarstellungen in unserer St.Petruskirche und im Krankenhaus Maria Hilf.

„Das Werk bereichert die Einrichtung der Kirche in passender Form“ waren sich Kirchenvorstand und Helmut Sommer, der selber noch letzte Auffrischungsarbeiten vornahm, schnell einig. „Da könnte ich dran bleiben“, sagte er schmunzelnd, während er dem Kunstwerk mit Bienenwachs „mehr Tiefe“ gab. „In unseren Kirchen sollen und dürfen sich alle beheimatet fühlen!“ griff Pfarrer Markus Gudermann den theologischen Inhalt des Werkes auf. Auch Ortsvorsteher Dietmar Lange, der die Zusammenarbeit mit dem Rathaus koordiniert hatte, freute sich über die gefundene konzeptionelle Lösung.

Ein „herzliches Dankeschön“ ging vom Kirchenvorstand – vertreten durch Jürgen Kösters und Klaus Schrewe - an Helmut Sommer für diese Schenkung. Dieser freute sich über die präsentierte Erinnerung an den Warsteiner Bildhauer Hans Sommer: „So bleibt er immer im Bewusstsein… und das Thema ist aktueller denn je!“

Klaus Schrewe Helmut Sommer (2. von links) übergibt die Skulptur der Kirchengemeinde(c) Klaus Schrewe