St. Johannes Enth. Suttrop

St. Johannes-Enth.-Gemeinde

Die Suttroper Pfarrei ist aus der alten Pfarrgemeinde in Altenrüthen und der daraus hervorgegangenen Kallenhardter Kirchengemeinde entstanden. Bereits im 14. Jahrhundert wird von einer Kapelle berichtet, die als erste kirchliche Erwähnung Suttrops gilt. Eine Kirche wurde von der adeligen Familie von Lüerwald im Jahre 1322 erbaut und unterhalten.

Ab 1710 erbaute man unter Pfarrer Smeds ein neues Gotteshaus, wie es im Barock üblich war. Der mittelalterliche Turm blieb dabei erhalten und später bekam die Kirche eine markante barocke Inneneinrichtung.
Im 19. Jahrhundert wuchs Suttrop beträchtlich, auch hier war die Inustrialisierung angekommen. Die  Kirche wurde um 1907 erweitert. Der alte Turm wurde abgerissen, zwei Seitenkapellen ergänzt und der neue Turm mit Zwiebelform errichtet.
Bei einer umfangreichen Renovierung 1985 wurde der Gottesraum bewusst so gestaltet, dass die verschiedenen Bauabschnitte und Stilrichtungen deutlich erkennbar blieben. Die Orgel gehört zu den wenigen noch erhaltenen spätromanischen Orchesterorgeln und konnte im ursprünglichen Stil wieder hergestellt werden.
Für das Gemeindeleben im Westfälischen Landkrankenhaus wurden zwei weitere Gotteshäuser errichtet: Die St. Elisabeth-Kirche und die Vinzenzkapelle. Der Seelsorgebereich des Landeskrankenhauses wurde zwischenzeitlich auch zur Pfarrvikarie erhoben und 1981 zurückgegliedert.
Heute erfreut sich das Gemeindeleben reger Beteiligung durch die zahlreichen kirchlichen Vereine und Gruppen, weit mehr als 2000 Katholiken leben in Suttrop. Die Kirchengemeinde gehört zum Pastoralverbund Warstein.